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Workflow
1. Stammbeladung und -zentrierung: Der Stamm wird der Maschine über Förderrollen zugeführt. Die automatische Zentriervorrichtung (hydraulisch oder mechanisch) erkennt und passt die Position des Stammes schnell an und richtet sein Rotationszentrum auf das theoretisch optimale Schälzentrum aus.
2. Klemmen und Fahren: Der positionierte Stamm wird durch das untere V-förmige Stützbett gestützt. Die synchronisierten Antriebsreibrollen (Hauptantriebsrollen) auf beiden Seiten drücken gegen den Außenumfang des Stammes und treiben ihn durch starke Reibung in Drehung.
3. Schälvorschub: Während sich die Antriebsrollen drehen, bewegt sich der mit dem Schälmesser ausgestattete Messerschlitten entsprechend der voreingestellten Furnierdicke präzise und gleichmäßig in Richtung der Stammachse.
4. Furnierbildung und -förderung: Der rotierende Stamm trifft auf die linear zugeführte Klinge und erzeugt ein kontinuierliches Furnierband. Das Furnier wird unterhalb des Messers ausgegeben und durch Förderrollen oder Einführvorrichtungen sanft herausgeführt.
5. Schneiden und Aufwickeln/Stapeln: Das durchgehende Furnierband kann automatisch auf voreingestellte Längen geschnitten werden. Anschließend wird es einem automatischen Wickler zugeführt, wo es zu Spulen aufgerollt oder von einem Stapler ordentlich gestapelt wird, bereit für den nächsten Trocknungsprozess.
6. Durchmesserreduzierung und automatische Anpassung: Mit fortschreitendem Schälen nimmt der Stammdurchmesser ab. Das Steuersystem überwacht in Echtzeit die Geschwindigkeit und den Druck der Antriebsrollen und passt diese automatisch an. Gleichzeitig steuert es die Vorschubgeschwindigkeit des Messerwagens, um eine konstante Schnittgeschwindigkeit und Furnierdicke aufrechtzuerhalten.
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Produktverpackung
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Anwendungsvideo
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Hauptkomponenten
1. Hauptmaschinenbett: Hergestellt aus hochfestem Gusseisen oder einer geschweißten Stahlkonstruktion, die eine solide Grundlage für die gesamte Ausrüstung bietet und Schälpräzision gewährleistet.

2. Spindelloses Antriebssystem: Die Kernkomponente. Typischerweise umfasst es ein Paar synchronisierter Hauptantriebs-Reibrollen, Druckausübungsvorrichtungen und eine untere V-förmige Stützrolle/ein Stützbett, die für das Klemmen und Antreiben des Stammes zuständig ist.

3. Messerwagenbaugruppe: Enthält Präzisionsführungsschienen, Vorschubschraube/Hydraulikzylinder, Schälmesser (Messer und Halter) und Nasenstangenmechanismus. Die Nasenleiste komprimiert das Holz direkt vor der Klinge, um ein Spalten zu verhindern und die Furnierqualität sicherzustellen.

4. Automatisches Zentriersystem: Befindet sich am Einzugsende und besteht aus Sensoren und hydraulischen Aktuatoren, die für die automatische Zentrierung des Stammes verantwortlich sind.
5. Elektrisches Steuerungssystem: Im Mittelpunkt steht eine SPS (Programmable Logic Controller), integriert mit einem HMI (Touchscreen), Frequenzumrichtern, Sensoren usw., um eine vollständige Automatisierung, Parametereinstellung und Fehlerdiagnose zu erreichen.

6. Hydrauliksystem (falls zutreffend): Bietet Strom für die Zentrierung, Druckbeaufschlagung der Antriebsrolle, Vorschub des Messerwagens usw. und sorgt so für einen reibungslosen Betrieb.

7. Furnierausgabe- und Handhabungsgeräte: Dazu gehören Förderrollen, ein Schneidgerät und ein automatischer Wickler oder Stapler.
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Vorteile dieser Schälmaschine
1. Außergewöhnlich hohe Holzausnutzung: Das spindellose Design ermöglicht das Schälen auf einen viel kleineren Kern (bis zu ca. Φ50 mm), wodurch 10–15 % Holz im Vergleich zu Spindeldrehmaschinen eingespart werden und die Rohmaterialkosten direkt gesenkt werden.
2. Hervorragende Furnierqualität: Das Schneiden mit konstanter linearer Geschwindigkeit und die präzise Vorschubsteuerung sorgen für eine gleichmäßige Furnierdicke, minimale Risse auf der Rückseite und eine glatte Oberfläche, besonders geeignet für Weichhölzer wie Kiefer.
3. Hoher Automatisierungsgrad: Der gesamte Prozess von der automatischen Zentrierung über das Abziehen bis hin zum Aufwickeln/Stapeln ist automatisiert, wodurch die Abhängigkeit von qualifizierten Arbeitskräften verringert, die Produktionseffizienz verbessert und die Arbeitsintensität gesenkt wird.
4. Starke Anpassungsfähigkeit, insbesondere für Kiefernholz: Da es keine zentrale Spindel gibt, wird es nicht durch häufige Kiefernfehler wie Exzentrizität, Herzfäule oder Äste behindert. Es kann fehlerhafte Stämme effektiv verwerten und so den Ertrag steigern.
5. Einfache Bedienung und Wartung: Benutzerfreundliches HMI für einfache Parametereinstellung. Der Aufbau ist einfacher als bei herkömmlichen Spindeldrehmaschinen, mit weniger Wartungspunkten und zuverlässigem Betrieb.
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Zertifizierungen
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Merkmale der Herstellung von Kiefernfurnier
1. Materialeigenschaften: Kiefer ist ein Weichholz, relativ weich und von geringer Dichte mit klarer Faserstruktur. Dies ermöglicht ein einfaches Schälen bei geringem Schnittwiderstand und Energieverbrauch.
2. Furniereigenschaften: Das geschälte Furnier ist flexibel, lässt sich leicht trocknen und weiterverarbeiten. Die Holzmaserung (Jahresringe) ist klar und attraktiv, mit einer natürlichen Farbe, die häufig für Sperrholzkerne, Rückschichten und dekorative Oberflächen verwendet wird.
3. Hoher Harzgehalt: Kiefernholz ist reich an Harz, das beim Schälen an der Klinge haften kann, was zu „Verklebungen“ führt und die Lebensdauer des Werkzeugs und die Oberflächenbeschaffenheit des Furniers beeinträchtigt. Dies erfordert verschleißfeste und antihaftbeschichtete Klingen des Schälers, vorzugsweise mit entsprechenden Anti-Verklebungs-Ausstattungen.
4. Hohe Fehlertoleranz: Kiefernholz weist häufig natürliche Fehler wie Kernholzverfärbungen und Äste auf. Der spindellose Schäler, der nicht auf eine zentrale Klemmung angewiesen ist, gleicht diese Fehler besser aus und schält sie in brauchbares Furnier ab, im Gegensatz zu Spindeldrehmaschinen, bei denen Fehler eine instabile Zentrierung oder einen Messerbruch verursachen können.
5. Kosteneffizienz: Kiefernholz hat einen relativ kurzen Wachstumszyklus, ist relativ reichlich vorhanden und preisgünstig. In Kombination mit dem spindellosen Schäler mit hoher Auslastung und hoher Effizienz ermöglicht es die Herstellung äußerst kostengünstiger Furnierprodukte.
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Kernstruktur: Spindelloses Design
Im Gegensatz zu herkömmlichen Spindeldrehmaschinen verwendet diese Maschine ein innovatives Doppelrollen-Antriebssystem (normalerweise synchronisierte Reibrollen oder Antriebsräder), das in Verbindung mit einem unteren V-förmigen Stützmechanismus arbeitet, um den Stamm von außen zu klemmen und anzutreiben. Diese Konstruktion eliminiert vollständig die Einschränkungen, die eine zentrale Spindel hinsichtlich des Stammdurchmessers und der Kerngröße mit sich bringt, und ermöglicht das Schälen auf einen viel kleineren Kerndurchmesser. Dadurch wird die Holzausnutzung deutlich verbessert, insbesondere bei der Verarbeitung von Kiefernholz, das Äste oder Kernfehler aufweisen kann.
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